Wissenswertes & Pflegehinweise

Wissenswertes rund um Ihr Schneidebrett

Pflege, Herstellung und richtige Verwendung

Ein gutes Schneidebrett ist mehr als nur ein Küchenhelfer. Es ist ein Stück Natur, ein handwerklich gefertigtes Unikat und bei richtiger Pflege ein langlebiger Begleiter in der Küche. Hier erfahren Sie, worauf es bei Holz, Verarbeitung, Oberfläche und Pflege wirklich ankommt.

Regionales Holz

Wir verwenden ausgewähltes Holz aus der Region und achten bereits bei der Auswahl auf Qualität, Struktur und Eignung.

Sorgfältig getrocknet

Die richtige Holzfeuchte ist entscheidend für Stabilität, Verarbeitung und eine dauerhafte Verbindung.

Lebensmittelechte Materialien

Leim, Öl und Füllmaterialien wählen wir bewusst so aus, dass sie zu einem hochwertigen Küchenprodukt passen.

Die Grundlage: gutes Holz aus der Region

Unsere Schneidebretter entstehen aus massivem, gewachsenem Holz aus der Region. Viele Bretter oder Stämme holen wir direkt beim Waldbesitzer ab und verarbeiten sie anschließend mit viel Sorgfalt weiter. Schon hier beginnt die Qualität eines guten Schneidebretts: Nicht jedes Holz eignet sich gleich gut für den täglichen Einsatz in der Küche.

Besonders wichtig ist die richtige Holzfeuchte. Luftgetrocknetes Holz erreicht auch nach längerer Lagerung oft nur Werte oberhalb von etwa 12 % Holzfeuchte. Für eine präzise Verarbeitung und eine dauerhaft stabile Verleimung ist jedoch ein kontrollierter Feuchtigkeitsbereich wichtig. Durch technische Trocknung kann das Holz in den passenden Bereich gebracht werden.

Warum ist das wichtig?
Wird Holz zu feucht verarbeitet und anschließend in einem trockenen Wohnraum genutzt, kann es stärker arbeiten. Die Folge können Spannungen, Verzug oder Risse sein. Eine sorgfältige Trocknung ist deshalb ein entscheidender Qualitätsfaktor.

Der richtige Holzleim

Ein Schneidebrett kommt regelmäßig mit Feuchtigkeit in Berührung. Deshalb reicht ein gewöhnlicher Holzleim für unsere Ansprüche nicht aus. Wir verwenden einen hochwertigen, wasserbeständigen Holzleim, der für den Einsatz bei Schneidebrettern geeignet ist.

Besonders wichtig ist uns, dass die verwendeten Materialien gesundheitlich unbedenklich sind. Der von uns eingesetzte Leim ist schadstoffarm, formaldehydfrei und verfügt über entsprechende Nachweise, die ihn auch für sensible Anwendungen wie Kinderspielzeug geeignet machen. Solche Leime sind deutlich teurer, erfüllen aber genau den Qualitätsanspruch, den wir an unsere Schneidebretter stellen.

Wasserbeständig

Geeignet für ein Küchenprodukt, das regelmäßig feucht abgewischt wird.

Schadstoffarm

Wir achten bewusst auf unbedenkliche Materialien und passende Nachweise.

Dauerhaft stabil

Eine gute Verleimung sorgt für Belastbarkeit und lange Freude am Brett.

Die Oberfläche: Öl statt Lack

Schneidebretter werden nicht lackiert. Lack würde eine geschlossene Schicht bilden, die bei Schnitten beschädigt werden kann. Stattdessen behandeln wir die Oberfläche mit einem lebensmittelechten Öl. Das Öl dringt in die Holzporen ein, schützt das Holz und bringt die natürliche Maserung schön zur Geltung.

Durch mehrere Arbeitsschritte entsteht eine glatte, angenehme Oberfläche. Trotzdem bleibt Holz ein Naturmaterial, das regelmäßig gepflegt werden sollte. Gerade bei häufiger Nutzung ist etwas Pflege entscheidend, damit das Brett schön bleibt und lange hält.

Wichtig: Ein Schneidebrett aus Holz gehört nicht in die Spülmaschine. Es sollte auch nicht mit kochendem Wasser abgewaschen werden, da die Oberfläche dadurch matt, rau oder stumpf werden kann.

Lebendiges Holz mit Charakter

Holz ist kein künstlich gleichförmiger Werkstoff. Es lebt durch Maserung, Farbunterschiede, kleine Äste und natürliche Strukturen. Genau das macht jedes Schneidebrett zu einem Unikat.

Wenn wir Holz mit besonderem Charakter verwenden, können kleine Äste, Risse oder natürliche Vertiefungen vorhanden sein. Diese werden von uns fachgerecht verschlossen. Dafür verwenden wir ein lebensmittelechtes Epoxidharz, das sorgfältig verarbeitet werden muss und längere Aushärtezeiten benötigt.

Dieser Aufwand lohnt sich: Das Brett erhält Stabilität, die natürliche Optik bleibt erhalten und besondere Holzmerkmale werden hochwertig eingebunden. Günstigere und einfacher zu verarbeitende Materialien kommen für uns nicht infrage, wenn sie nicht zu unserem Qualitätsanspruch passen.

Richtige Verwendung und Lagerung

Holz bewegt sich. Es nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Deshalb sollte ein Schneidebrett immer so verwendet und gelagert werden, dass es gleichmäßig trocknen kann.

Keine Staunässe

Das Brett nicht nass auf der Arbeitsplatte liegen lassen. Feuchtigkeit sollte immer abtrocknen können.

Stehend trocknen

Nach stärkerem Abspülen am besten hochkant trocknen lassen, damit beide Seiten gleichmäßig trocknen.

Unterlüftung hilft

Gummifüße oder geeignete Silikonstreifen sorgen für Abstand zur Arbeitsplatte und verbessern die Hinterlüftung.

Wenn ein Brett auf einer Seite nass ist und auf der anderen Seite trocken bleibt, kann es sich verziehen. Der Schreiner spricht dabei vom „Schüsseln“. Besonders Längsholzbretter können sich bei einseitiger Feuchtigkeit in der Mitte durchbiegen.

Rutschfeste Gummifüße sind deshalb nicht nur praktisch und dekorativ. Sie verbessern auch die Belüftung der Unterseite. Wenn Sie Ihr Schneidebrett beidseitig verwenden möchten, empfehlen wir lebensmittelechte Silikonstreifen als Unterlage. Sie sind unauffällig, verhindern Verrutschen und sorgen trotzdem für Abstand zur Arbeitsfläche.

Pflege Ihres Schneidebretts

Ein hochwertiges Schneidebrett braucht keine komplizierte Pflege. Entscheidend ist, dass es nicht dauerhaft nass bleibt und die Oberfläche gelegentlich aufgefrischt wird.

1
Nach Gebrauch feucht abwischen

Das Brett mit einem feuchten Tuch reinigen. Bei Bedarf etwas mildes Spülmittel verwenden.

2
Nicht einweichen

Kein langes Wasserbad, keine Spülmaschine und kein kochendes Wasser verwenden.

3
Stehend trocknen lassen

Nach stärkerer Feuchtigkeit hochkant lagern, damit beide Seiten gleichmäßig trocknen.

4
Oberfläche auffrischen

Alle paar Monate leicht mit sehr feinem Schleifpapier, etwa Körnung 240 bis 400, anschleifen und anschließend neu ölen.

Zur Nachpflege eignet sich ein gutes, lebensmittelechtes Hartwachsöl. Es wird dünn aufgetragen und mit einem Küchenschwamm oder Tuch gleichmäßig verteilt. Nach einigen Stunden ist die Oberfläche meist handtrocken, vollständig durchgetrocknet ist sie nach einigen Tagen.

Unser Tipp: Lieber regelmäßig dünn pflegen als selten zu viel Öl auftragen. Eine gepflegte Oberfläche fühlt sich angenehm glatt an, wirkt satter und schützt das Holz besser vor Feuchtigkeit.

Ein Brett für viele Jahre

Bei guter Pflege hält ein hochwertiges Schneidebrett viele Jahre. Es ist robust, dekorativ und macht beim Kochen jeden Tag Freude. Kleine Gebrauchsspuren gehören dazu und erzählen die Geschichte eines echten Küchenwerkzeugs aus Holz.

Jedes Brett ist ein Unikat. Maserung, Farbton und Struktur unterscheiden sich von Stück zu Stück. Genau diese Natürlichkeit macht ein handgefertigtes Schneidebrett besonders.

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